Alarmierung

Funkmeldeempfänger

Alarmiert werden wir zu 80 % bei Einsätzen über Funkmeldeempfänger. Das hat Vor- aber auch Nachteile. Der Vorteil der ``leisen`` Alarmierung ist, das man nicht all zu viele ´´Gaffer`` an der Einsatzstelle hat, als wenn die Feuerwehr ``laut`` über Sirene alarmiert wird. Der Nachteil wiederum ist, das man aufgrund der enormen Kosten für die Meldeempfänger nicht jeden Kameraden damit ausstatten kann, Also wenn doch mehr Personal benötigt wird, dann wird per Sirenen nachalarmiert. Auf Dauer hat das zwar ein Ende, aber bis der Digitale Funk eingeführt wird, werden wohl noch etliche Jahre oder sogar Jahrzehnte ins Land ziehen.

Übersicht der bei uns eingesetzten  Meldeempfänger

        

zum Anhören der Alarmtöne die Melder anklicken !!

Wenn die Funkmeldeempfänger und Sirenen ausgelöst werden sollen, dann sendet die Rettungsleitstelle einen 5-stelligen Code aus. Im Prinzip entspricht das etwa dem normalen Telefonieren, also wenn Sie die Telefonnummer 112 wählen. Dann klingelt auch nur dieses angewählte Telefon. Das gleiche Prinzip funktioniert mit den Sirenen, allerdings wird zusätzlich ein Auslöse-Ton an den 5-Ton mit angehängt. Näheres hierüber unter Sirene. Ein 5-Toncode setzt sich wie folgt zusammen: z.B. 66000. Die erste Sechs gibt das Bundesland an, die zweite Zahl den Regierungsbezirk. Die restlichen drei Zahlen werden je nach Gebrauch vergeben, also an Feuerwehren, Rettungsorganisationen, und weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS. Es ist so fast unmöglich, das es zwei mal die 66000 in Deutschland gibt. Na ja, technische Fehler sind nicht auszuschließen . Die Feuerwehren im Landkreis Osnabrück sowie alle anderen Feuerwehren in Niedersachsen haben ihren eigenen Funkkanal, deren Frequenzen soweit auseinander liegen, das sie sich im Funkverkehr nicht gegenseitig behindern. Überreichweiten aus anderen Regionen können durchaus auftreten.