Jahreshauptversammlung 2013 der Freiwilligen Feuerwehr Alfhausen
 

Im Feuerwehrhaus Alfhausen begrüßte Ortsbrandmeister Stefan Bußmann
auf der diesjährigen Hauptversammlung die aktiven und passiven Kameraden der Feuerwehr Alfhausen  sowie Gäste aus Verwaltung und Politik.

 

Samtgemeindebügermeister Dr.Horst Baier bedankte sich für die Einladung und überbrachte Grüße vom Rat und der Verwaltung der Samtgemeinde Bersenbrück. In dessen Namen bedankte er sich für die stete Einsatzbereitschaft. Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Feuerwehren trotz knappen Budgets immer erforderlich ausgerüstet werden. Erfreulich sei auch, das mehrere Kameraden sich in Alfhausen um die Renovierung des Sozialtraktes gekümmert haben und den Umbau des Mannschaftstransportwagen zum Einsatzleitwagen in durchgeführt haben.

 
Alfhausens Bürgermeister Wübbolding bedankte sich ebenfalls für die Arbeit der Feuerwehr. Sei es bei Hilfe in der Not oder bei der Vereinsunterstützung wie den St. Martinsumzug oder Karnevalsumzug absichern. Man würde sich immer auf die Feuerwehr verlassen können
 
Polizeioberkommissar Josef Höckelmann überbrachte ein Dankeschön für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr von seinen Kollegen aus Bersenbrück.

 

Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke gab einen Überblick über die statistischen Zahlen, wie Einsätze, Mitgliederzahlen ect. der Samtgemeindefeuerwehr Bersenbrück an die Versammlung ab. Des Weiteren informierte er über die Bevorstehenden Veränderungen im Zuge des Digital Funk. 

 

 

Ortsbrandmeister Stefan Bußmann verlas seinen Jahresbericht, aus dem sich folgendes entnehmen ließ:
 

In der Feuerwehr Alfhausen sind derzeit 53 Kameraden aktiv. Sieben Kameraden gehören der Altersabteilung an. Mit zwei Fördernden Mitgliedern würden insgesamt 62 Kameraden der Ortsfeuerwehr Alfhausen angehören.
 
Dienste 2012:
12 Dienstversammlungen
12 Ausbildungsdienste
51 mal Sport wie Schwimmen oder Laufen
sowie 58 sonstige Dienstveranstaltungen. Dazu kommen noch 58 Dienste der Tauchergruppe. Macht zusammen 196 Dienste.

 

Gesamteinsätze:  52 diese Unterteilen sich in 10 Brände sowie 42 mal Technische Hilfe die sich wieder aufgliederten in:

 

Vier Kleinbrände, drei Mittelbränden sowie dreimal nachbarschaftlicher Löschhilfe.

 

Die Technischen Hilfen beliefen sich auf einmal Ölschaden, eine Tragehilfe für den Rettungsdienst, sechs mal Verkehrsunfälle, fünf Bäume auf Straßen ebenso wie fünf mal Umzüge wie Schützenfest und so weiter Absichern und 15 weitere kleine Hilfeleistungen.

 

Vier mal mussten die Taucher zur Technischen Hilfe ausrücken.

 

Insgesamt viermal rückten zwei Kameraden mit dem ELW 2 der Kreisfeuerwehr Osnabrück aus, unter anderem zum Großbrand in Bad Essen.
  

Die Zahl der Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen ist stark rückläufig, dank guter Wartung durch die Betreiber, und belief  sich auf nur noch einen.

 
Leider sind zwei verstorbenen Personen sowie neun teils schwer verletzte Personen bei den Einsätzen zu beklagen gewesen.

 

Im vergangenen Jahr besuchten wieder einige Kameraden weiterführende Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.


Insgesamt wurden durch die Kameraden 9114 Stunden für Dienste und Einsätze und eine Vielzahl an Stunden bei Umbau und Renovierungsmaßnahmen aufgebracht.

 

 

Dem Jahresbericht des Tauchgruppenleiters Bernd-Uwe Stuckenberg war zu entnehmen dass die Tauchgruppe derzeit aus sieben Feuerwehrtauchern, zwei Lehrtauchern und drei Tauchern in der Ausbildung besteht. Es gab vier Taucheinsätze.
2013 wird eine Feuerwehr-Taucherprüfung durchgeführt. Im vergangenen Jahr wurden 58 Tauchgänge durchgeführt.

 

Ehrenortsbrandmeister Heinz Feldkamp beantragte anschließend die Entlastung des Kommandos, welche durch die anwesenden Kameraden einstimmig genehmigt wurde.
 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren Wahlen.

 

Der bisherige Atemschutzwart Thomas Hüls stellte sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Hier wurde Andreas Thünker von der Versammlung einstimmig gewählt.

 

Auch der Schriftführer Michael Große Rechtien legte sein Amt auf Grund beruflicher Veränderung nieder. Hier auf wurde Marco Anders ohne Gegenstimme gewählt.

 

Marco Anders bisher Funkwart legte sein bisheriges Amt nieder und schlug Phillip Pellenwessel als dessen Nachfolger vor. Auch Pellenwessel wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

 

Zeugwart Valentin Pruhs sowie der Leiter der Tauchergruppe Bernd-Uwe Stuckenberg und sein Stellvertreter Frank Oevermann wurden jeweils in ihrem Amt bestätigt.

 

 

Im Anschluss an die Wahlen beförderte OrtsBm Stefan Bußmann Eric Lawson und Daniel Drüen zum Oberfeuerwehrmann sowie
in beruflichbedingter Abwesenheit Andreas Müggenborg zum Hauptfeuerwehrmann.

 

Zum Löschmeister ernannte Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke nach erfolgreich bestanden Lehrgang, den Kameraden Christian Bohmann. Löschmeister Georg Ratermann stieg in den Rang des Oberlöschmeisters auf.

 

Hubert Meyer wurde auf der diesjährigen Versammlung für 25.jährige aktive Dienstzeit mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet

 

 

Das goldene Stahlrohr für besondere Leistungen überreichte Stefan Bußmann dieses Mal an Phillip Pellenwessel. Er engagierte sich für den Umbau des Einsatzleitwagens sowie in der Renovierung des Feuerwehrhauses. Allerdings hätten das Strahlrohr dieses Jahr eigentlich mehrere Kameraden bekommen müssen, auf Grund herausragender Leistungen.

 

Georg Ratermann fragte im Anschluss an die Versammlung den Samtgemeinde Bürgermeister Dr. Horst Baier, wie denn der Stand der Dinge in Sachen Notarztbesetzung in Ankum und Bramsche sei. Es wäre ein Unding, das Teils beide Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), beide für den Bereich Alfhausen zuständig, entweder Stundenweise oder teils Tageweise abgemeldet wären, da kein ausgebildeter Notarzt zur Verfügung stehe. Es wären auch schon Notärzte von weit entfernten Krankenhäusern wie Damme oder aus der Stadt Osnabrück in der Samtgemeinde gewesen deswegen. Der Notarzt aus Damme oder Osnabrück bräuchte je nach Witterung und Verkehrslage 20-30 Minuten und mehr. Und wie stünde es dann um den Schlaganfall oder Herzinfarkt Patienten?  Die ersten Minuten sind die Wichtigsten um die folgen für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Aber alleine der Notarzt verbräuchte schon zu viele Minuten bis er, im schlimmsten Fall der gleichzeitigen Abmeldung beider NEF´s , von außerhalb des Nordkreises Osnabrück vor Ort in Alfhausen wäre. Müsse es den erst zu Todesfällen kommen bis was passiert ? Bisher ist glücklicherweise noch nichts passiert. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, wenn es zu weiteren Ausfallzeiten kommt, dass etwas passiert.

Dr. Baier nahm das Thema auf und kündigte an, sich um das Thema zu kümmern, da es nicht nur die Samtgemeinde Bersenbrück beträfe, sonder auch die umliegenden Samtgemeinden und Städte.